Theologe, * 04.11.1881 in Striesen bei Dresden, + 02.10.1945 in Marburg (Grabstätte: Friedhof Ockershäuser Allee, Inschrift).

Ab 1924 Professor für Kirchengeschichte und -recht, Neues Testament und Christliche Archäologie in Marburg.

1927/1928 Rektor der Philipps-Universität Marburg.

1933 als Dekan der Theologischen Fakultät federführend bei der Erstellung des ablehnenden Gutachtens der Theologischen Fakultät zum sog. Arierparagraphen in den evangelischen Landeskirchen.

Im Kirchenkampf seit Herbst 1933 Mitglied im Pfarrernotbund und führender Kopf der Bekennenden Kirche in Kurhessen-Waldeck (Bruderrat).

Synodaler bei der berühmten Barmer Bekenntnissynode 1934 (Mitglied im Reichsbruderrat).

Seelsorger der ev. Studentengemeinde in Marburg während des 2. Weltkrieges.

Konzeptioneller Anreger des ersten Leitungsgesetzes der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg.

Sein plötzlicher Herztod machte die in Aussicht genommene Übernahme eines leitenden geistlichen Amtes zunichte.