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Geschichte
Als 1948 die Studentengemeinde das „Jägerheim“ am Ortenberg als räumliches Zentrum erhielt, dachte man zuerst an die Errichtung eines überregionalen Tagungshauses für die Gesamtarbeit der Evangelischen Studentengemeinden in Deutschland. Dieser Plan zerschlug sich. Es entstand der „Verein Vilmarhaus“, der vor allem als studentische Mensa in Erscheinung trat. Etwa 400 Studierende aßen täglich im alten Vilmarhaus, das seinen Namen nach dem konservativen Marburger Theologen A.F.C. Vilmar (1800-1868) erhalten hatte. Die alten Gebäude riss man schließlich ab, gab die Mensafunktion auf und errichtete 1964/65 insgesamt drei Wohnheime für (heute) 112 Studierende.
Die beiden kleineren waren ausschließlich für Studentinnen gedacht.
Zur Förderung des gemeinsamen Lebens wurden auf den Stockwerken z.B. Wohnzimmer eingerichtet und Gelder zur Verfügung gestellt. Nach der heutigen Satzung muss eine Mehrheit der Bewohner/innen einer christlichen Kirche angehören. Die Seelsorge und Begleitung der Vilmarhausbewohner gehört zu den Aufgaben des Studentenpfarrers.
Nach dem Studentenwerk ist die landeskirchliche Einrichtung „Vilmarhaus“ der bedeutendste Betreiber eines Studentenwohnheimes in Marburg.
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